Sansibar Backpacking - Rundreise für 3 Wochen

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Sansibar ist eine Insel vor der ostafrikanischen Küste. Sie befindet sich im indischen Ozean und bietet mit seinem tropischen Klima wohl alles für den perfekten Strandurlaub. Einsame Strände, türkisblaues Wasser, entspannte Menschen – Erholung pur! Auch für eine Backpacking Reise ist Sansibar super geeignet. Die Insel ist mit einer Gesamtfläche von 2654 Quadratkilometern sehr überschaubar und die Wege von A nach B sind kurz. So ist es möglich, die Insel in recht kurzer Zeit ausgiebig zu erkunden. Die beste Reisezeit liegt im Januar und Februar sowie im Zeitraum von Juni bis Oktober

Auch wenn der Tourismus immer mehr Einzug erhält und auch für Backpacker die Insel mittlerweile interessanter wird, ist Sansibar im Vergleich zu anderen Ländern bisher noch wenig vom Tourismus geprägt. Natürlich gibt es bereits einige Luxusresorts und Unterkünfte für Backpacker und Individualreisende. Dennoch steckt der Tourismus dort noch in den Kinderschuhen. Deshalb haben wir einige nützliche Infos und Tipps unserer 21-tägigen Sansibar Backpacking Reise in diesem Beitrag zusammengestellt. Klickt euch einfach durch die verschiedenen Rupriken:

Ein- und Ausreise

Deutsche benötigen für die Einreise nach Sansibar ein Visum!

Das könnt ihr entweder im Vorfeld bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania in Berlin beantragen oder direkt bei eurer Einreise. Wir haben das Visum erst zu unserer Einreise beantragt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 50 $. Dafür müsst ihr zunächst ein Formular im Flughafen ausfüllen und anschließend das Visum bei der Passkontrolle bar bezahlen. 

Geld abheben

Auf Sansibar ticken die Uhren noch ein wenig anders. Das merkt man auch daran, dass man nicht mal eben schnell an der nächsten Ecke Bargeld abheben kann. Geldautomaten gibt es nämlich bisher nur in Stone Town. Zudem könnt ihr in vielen Unterkünften nur bar bezahlen. Denkt deshalb unbedingt zu Beginn eures Sansibar Backpackings daran, genügend Bargeld abzuheben. Solltet ihr euch allerdings unwohl fühlen bei dem Gedanken, so viel Geld mitzuführen – keine Panik – da die Insel klein ist, könnt ihr zur Not auch in recht kurzer Zeit nach Stone Town zurückfahren und dort erneut Bargeld abheben. 

Für unser dreiwöchiges Sansibar Backpacking haben wir insgesamt 1000€ pro Person (ohne Flug) ausgegeben. Das Preisniveau lässt sich nicht mit südostasiatischen Backpacking  Ländern (wie z.B Thailand Backpacking) vergleichen. Denn obwohl wir in günstigen Unterkünften übernachtet haben, sind diese relativ teuer und auch die Kosten für Restaurantbesuche lassen sich durchaus mit Preisen in Deutschland vergleichen. Allerdings sind wir nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Daladalas) unterwegs gewesen. Wenn man sich dafür entscheidet, kann man auf jeden Fall noch einiges an Budget sparen. 

Infrastruktur

Es gibt auf Sansibar nur wenige Straßen, die wirklich gut befahrbar sind. Stellt euch also schon mal auf ruckelige Fahrten ein. 

Von A nach B kommt man entweder mit dem Taxi oder, wer es etwas abenteuerlicher mag, mit dem Daladala. Das sind kleine, öffentliche Busse, in denen die Passagiere oft eng beieinander sitzen. Erkundigt euch am besten in eurer Unterkunft, wo die Daladalas abfahren. 

Religion

Mehr als 99 % der Bevölkerung auf Sansibar sind Muslime. Deshalb sollte man sich, wenn man in den Dörfern unterwegs ist, aber auch in Stone Town, angemessen kleiden. Heißt, Frauen sollten am besten ihre Schultern und Knie bedecken. An den Stränden und in den touristischen Gebieten ist es aber kein Problem, sich „normal“ zu kleiden und im Bikini am Strand zu sonnen.  

Gezeiten - Ebbe und Flut

Sansibar wird sehr stark von den Gezeiten beeinflusst.

Bei Ebbe zieht sich das Meer zeitweise so stark zurück, dass das Baden nicht mehr möglich ist. Der Unterschied zwischen den Gezeiten liegt bei etwas mehr als sechs Stunden und sie verschieben sich täglich um eine halbe Stunde. 

In den meisten Unterkünften kann man sich über die Ebbe- und Flutzeiten informieren. Das solltet ihr auch definitiv tun, um böse Überraschungen zu vermeiden, wenn ihr beispielsweise einen längeren Strandspaziergang plant. 

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Sicherheit

Wir haben uns auf Sansibar generell sicher gefühlt. So lange man mit ein bisschen Verstand reist, kann auch eigentlich nichts schief gehen. Wir sind nach Einbuch der Dunkelheit nicht mehr in die Dörfer der Einheimischen gegangen und nachts auch nicht unbedingt an den einsamen Stränden entlang spaziert. 

Da wir bereits zu Beginn unserer Reise unser gesamtes Reisebudget abgehoben haben, haben wir darauf geachtet, dass unsere Unterkünfte immer einen Safe hatten. 

Auf Sansibar gibt es überall streunende Hunde und Katzen. Achtet also darauf, dass ihr euch vor eurer Reise entweder gegen Tollwut impfen lasst und/oder seid einfach achtsam. 

Generell ist es sinnvoll, euch vor eurer Reise auf der Seite des Auswärtigen Amtes über aktuelle Hinweise und Reisewarnungen zu informieren. 

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Route für 3 Wochen Sansibar Backpacking

Unsere Sansibar Backpacking Route führte uns in 21 Tagen einmal rund um die Insel. Insgesamt waren wir an sechs unterschiedlichen Orten.

1. Station - Nungwi (3-4 Tage)

Am nördlichsten Zipfel der Insel liegt Nungwi, der erste Stopp unseres Sansibar Backpackings. Hier befinden sich viele Hotels und Luxusresorts. Dennoch ist alles noch immer vergleichsweise ruhig und beinahe frei von Touristen.

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Anfahrt

vom Flughafen aus mit dem Taxi für etwa 15 $ oder mit dem Daladala 

Unterkunft

Baraka Aquarium Bungalows Die Unterkunft besteht aus mehreren kleinen Bungalows und liegt etwas abseits von den großen Hotels und Resorts. Die Baraka Aquarium Bungalows beherbergen außerdem einen Teich, in dem Wasserschildkröten gehalten werden. Wir hatten allerdings den Eindruck, dass dieses Becken für die Tiere viel zu klein ist. Zudem kommen jeden Tag sehr viele Touristen dorthin, um mit den Schildkröten zu schwimmen. Uns haben die Tiere eher leid getan. Deshalb möchten wir persönlich diese Unterkunft nicht empfehlen. Allerdings haben wir für euch eine Liste mit weiteren Unterkünften, die wir empfehlen können:

Restaurants

Baraka Beach Restaurant. Ein nettes kleines Restaurant direkt am Strand.  Abends werden hier Tische und Stühle direkt im Sand nahe dem Wasser aufgebaut. Das Essen war zwar nicht überragend, der Ausblick aber echt toll.

Ausflüge

Mnemba Atoll

In Nungwi haben wir einen Schnorchel-Ausflug zur Insel Mnemba Atoll unternommen. Gebucht haben wir den Ausflug tatsächlich bei einem der vielen Strandverkäufer. Erstens weil die wirklich sehr hartnäckig und überzeugend sein können und zweitens weil wir den Ausflug dort zu einem recht günstigen Preis bekommen haben. Ihr könnt die Tour aber auch in fast jeder Unterkunft buchen. 

Von Nungwi aus fahrt ihr mit dem Boot zur Insel „Mnemba“. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und – um euch vorzuwarnen – das Boot ist langsam und sehr wackelig unterwegs. (Es soll aber auch schnellere Speedboote geben)

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Mnemba Atoll selbst ist in Privatbesitz, man darf dort also nicht anlegen. Ihr habt aber vom Boot aus einen wunderbaren Blick auf die Insel und haltet in einiger Entfernung an. Das Schnorcheln an sich ist kein atemberaubendes Erlebnis, weil man nicht so viel sieht wie erwartet. Der Ausflug lohnt sich unserer Meinung nach dennoch, da ihr auf dem Rückweg noch an einer anderen Insel anlegt. Dort wird dann auch ein kleines Mittagessen veranstaltet. (Bei uns gab es Coconut Curry und Früchte) Der Strand dieser Insel ist wirklich wunderschön.

Auch wenn es sicherlich bessere Orte zum Schnorcheln gibt, hat uns der Ausflug insgesamt sehr gut gefallen und wir können ihn definitiv empfehlen

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Zu beachten: In Nungwi gibt es sehr viele so genannte „Beach Boys“. Das sind Strandverkäufer, die einem alles Mögliche andrehen wollen (von Ausflügen und Touren bis hin zu selbstgemachten Souveniers und Taxifahrten). Da man den Herrschaften des öfteren auf seiner Backpacking Reise durch Sansibar begegnet, kann das teilweise ziemlich anstrengend sein. Aber alles halb so wild. Lasst euch einfach nichts andrehen und versucht, euch nicht in längere Gespräche verwickeln zu lassen.

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2. Station - Matemwe (2-3 Tage)

Der nächste Stopp unserer Sansibar Backpacking Reise war MatemweAnders als in Nungwi gibt es hier vergleichsweise wenig Unterkünfte. Hier könnt ihr euch auf lange Spaziergänge am weitläufigen und nahezu menschenleeren Strand freuen. Pluspunkt: Aufgrund der überschaubaren Unterkünfte ist Matemwe für Beachboys recht unattraktiv.

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Unterkunft

Zawadi Beach Villas  (Doppelzimmer mit Bad und Balkon mit Meerblick: 88€/Nacht)
Eine wunderschöne Unterkunft auf Sansibar, aber eigentlich keine klassische Backpacker-Unterkunft, da sie recht teuer ist. Aber wenn man sich mal etwas Besonderes gönnen möchte, ist sie wirklich sehr empfehlenswert. Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen. Die Unterkunft befindet sich direkt am Strand, hat einen Pool und vom Zimmer aus kann man den wunderschönen Meerblick genießen. Der hat uns wirklich umgehauen. Auch die Mitarbeiter der Zawadi Beach Villas waren allzeit sehr bemüht und freundlich. Gefrühstückt wird mit Blick auf das Meer, es gab jeden Tag frisches Obst, Saft und Pancakes. 

Übrigens: Auf Sansibar ist das Frühstück bei fast jeder Unterkunft im Preis mit inbegriffen.

Weitere Unterkünfte in Matemwe:

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Aktivitäten: In Matemwe ist wie gesagt nicht viel los. Schnappt euch am besten einfach ein gutes Buch und gönnt euch ein paar entspannte Tage am Strand.

Gute Restaurants: Aufgrund der ebenfalls sehr begrenzten Essensmöglichkeiten haben wir dort in unserer Unterkunft gegessen.

3. Station - Paje (3-4 Tage)

Der nächste Stopp unserer Sansibar Backpacking Reise war das Örtchen Paje, das bei Backpackern und vor allem Kitesurfern sehr beliebt ist.

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Unterkunft

Summer Dream Lodge (low budget) – Die Unterkunft ist von anderen Sansibar Backpackern super bewertet. Man kann hier zwischen einem Schlafsaal und einem eigenen Bungalow (mit eigenem Bad oder Gemeinschaftsbad) wählen. Die Anlage an sich ist sehr sauber, der Außenbereich mit gemütlichen Hängematten und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Außerdem gibt es eine Bar, an der immer etwas los ist. Zum Strand ist es auch nicht weit, allerdings sollte man die Gezeiten beachten. Bei Flut muss ein etwas weiterer Rückweg durch das Dorf eingeplant werden.

Weitere Unterkünfte, die wir empfehlen können:

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Restaurants

Wir haben auch dort meistens in unserer Unterkunft gegessen, da viele Restaurants recht teuer sind. Wollt ihr aber doch mal auswärts essen, werdet ihr sicherlich auf eure Kosten kommen. In Paje ist es aufgrund der vielen Kitesurfer und Touristen ziemlich belebt. Es gibt also genug Restaurants und Bars im näheren Umkreis. 

Ausflüge

Wenn euer Budget es zulässt, könnt ihr einen Kitesurfkurs machen. Ansonsten ist es schön, am belebten Strand entlangzuspazieren und den vielen Surfern zuzusehen. Bei Flut kann man in Paje auch ganz gut schwimmen. 

Kizimkazi - Schwimmen mit Delfinen

Eine Tour, die gerne angeboten wird, besonders in Paje, ist das Schwimmen mit Delfinen. Wir haben diese Tour bei unserem Fahrer gebucht. Der Ausflug beginnt eigentlich sehr früh am Morgen, da man zu dieser Tageszeit angeblich die meisten Delfine sehen kann. Unsere Tour fand aber nachmittags statt, da der Andrang zu dieser Zeit nicht so groß ist wie früh morgens und es deshalb etwas entspannter ist.

Am frühen Nachmittag ging es also los nach Kizimkazi, einem Ort, der ganz unten im Süden der Insel liegt. Dort soll man meisten Delfine sehen können. Wir haben die Tour inklusive Mittagessen vor Ort gebucht. 

In Kizimkazi fährt man dann mit einem kleinen Motorboot aufs Meer hinaus. Der Fahrer steuert das Boot dann zielsicher umher, bis man einen Delfin gefunden hat (Währenddessen telefoniert er auch immer eifrig mit Kollegen, um zu erfahren, wo gerade die meisten Delfine unterwegs sind). Dann darf/muss dann ins Wasser springen und kann mit den Tieren mitschwimmen, so lange, bis der Fahrer einen wieder ins Boot holt, um erneut nach den Delfinen Ausschau zu halten. 

Fazit

Der Ausflug ist ganz nett, empfehlen würden wir ihn aber nicht unbedingt. Das ständige gehetzte ins Wasser springen, dann wieder hinaus, dann schnell weiter usw. ist wirklich ziemlich stressig. Wir hatten zwar Glück, dass bei uns am nachmittag nicht viel los war, trotzdem haben wir es als eher anstrengend empfunden. Ich kann mir vorstellen, dass es morgens extrem stressig sein muss (Für Mensch und Tier). Wir haben uns erzählen lassen, dass es da angeblich nur so von Booten wimmelt und es eher einer Hetzjagd ähnelt. Bei den vielen Booten ist es auch sicherlich ziemlich gefährlich, wenn man im Wasser ist… Positiv ist, dass es Tiere in freier Wildbahn sind und sie deshalb natürlich die Möglichkeit haben, wegzuschwimmen, wenn sie genug von dem ganzen Menschen- und Boote-Gewimmel haben. Von daher ist es auf jeden Fall besser als jedes Seaworld. 

4. Station - Michamvi Kae (2-3 Tage)

Von Paje führte uns unsere Sansibar Backpacking Rundreise weiter nach Michamvi Kae. Das liegt im Osten Sansibars, ganz oben am Zipfel. Ähnlich wie in Matemwe ist der Tourismus hier noch nicht sehr verbreitet. Der Strand ist nicht mit Hotels zugepflastert und deshalb wunderbar menschenleer.

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Unterkunft

Sagando Bungalows – Das Sagando ist eine wirklich schöne Unterkunft. Sie liegt etwas versteckt, besteht aus einer recht großen, schönen Außenanlage mit vielen Sitzgelegenheiten und kleinen zweistöckigen bunten Hütten. Unser Zimmer mit eigenem Bad befand sich im Erdgeschoss, war sehr sauber und hat uns gut gefallen. Frühstück ist auch inbegriffen, es gab Toast und frisches Obst. Zum menschenleeren Strand sind es zu Fuß etwa 5 Minuten.

Weitere Unterkünfte, die wir empfehlen können:

 

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Ausflüge

Viel zu unternehmen gibt es in Michamvi Kae nicht. Aber ganz in der Nähe befindet sich das berühmte The Rock Restaurant, das wir uns unbedingt anschauen wollten. Dazu haben wir uns in unserer Unterkunft Fahrräder ausgeliehen und sind auf eigene Faust losgefahren. Von unserer Unterkunft aus waren das ca. 20 Minuten Fahrtweg. Allerdings würden wir euch nicht empfehlen, im Restaurant essen zu gehen, da es dort wirklich sehr überteuert ist. Ansonsten könnt ihr auch hier die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Die drei Nächte, die wir dort verbracht haben, fanden wir aber fast zu lang.

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5. Station - Jambiani (2-3 Tage)

Unser vorletzter Stopp unserer Sansibar Backpacking Route führte uns nach Jambiani. Die Tage dort haben wir auch vor allem zum Sonnen und Entspannen genutzt, denn der Strand und das Meer sind dort besonders schön.

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Unterkunft

Vanilla House (medium budget) – Diese Unterkunft befindet sich direkt am wunderschönen, türkisblauen Strand. Sie besteht aus insgesamt drei Schlafzimmern und zwei Gemeinschaftsbädern verteilt auf zwei Stockwerken.

Weiter Unterkünfte, die wir euch empfehlen können:

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Aktivitäten: Lange Strandspaziergänge, Relaxen, Sonnen, den Ausblick genießen

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6. Station - Stone Town (2-3 Tage)

Zum Abschluss unserer Sansibar Backpacking Reise ging es die letzten drei Tage nach Stone Town.

Stone Town ist der älteste und historische Stadtteil von Sansibar-Stadt, der Hauptstadt Sansibars und definitiv einen Besuch wert.

Unterkunft

Restaurants

Wir waren einmal im „Silk Route“ essen. Das ist ein indisches Restaurant, in dem es uns sehr gut geschmeckt hat. Generell gibt es aber viele unterschiedliche Restaurants in Stone Town. Ihr werdet also auf jeden Fall etwas nach eurem Geschmack finden.

Tipp: Nach fast drei Wochen Sansibar hatten wir das große Verlangen, mal wieder einen richtig guten Kaffee zu trinken. Sollte es euch auch so gehen, können wir euch das „Zanzibar Coffee House Café“ empfehlen. Das liegt, etwas schwer zu finden, in einer der zahlreichen kleinen Gassen. Die Suche lohnt sich aber,  denn dort gibt es guten Kaffee, heiße Schokolade und super leckere Kuchen. 

Ausflüge

Stone Town's Gassen

In Stone Town gibt es viele verwinkelte Gassen mit zahlreichen kleinen Shops, die es total Spaß macht, zu erkunden. Plant dafür ruhig etwas mehr Zeit ein, denn es kann schon mal passieren, dass man sich im Gewirr der vielen Gassen zeitweise verläuft. 

 

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Spice Tour

Sansibar wird auch die Gewürzinsel genannt. Keine Frage also, dass eine Spice Tour zu den „must-do“ Ausflügen auf der Insel gehört. Wir haben unsere Tour in Stone Town in unserer Unterkunft gebucht. Bereits am frühen Morgen wurden wir dann abgeholt und sind in einem kleinen Bus mit vier anderen Touristen und unserem Guide ungefähr eine halbe Stunde zu einer Gewürzfarm gefahren. 

Dort haben wir dann eine etwa zweistündige, ausführliche aber sehr interessante Tour bekommen. Der Guide führt einen durch die Gewürzfarm und erklärt alles zu den verschiedene Gewürzen und Früchten, die dort wachsen und angebaut werden. Danach hat man auch die Möglichkeit, die Gewürze, Früchte und produzierten Seifen zu kaufen. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Mittagessen für alle. Dabei erfährt man auch, wie die gezeigten Gewürze und Pflanzen in der traditionellen Küche eingesetzt werden. 

Die Spice Tour war sehr empfehlenswert. Es war sehr interessant mehr über die ganzen unterschiedlichen Pflanzen und Sträucher zu erfahren, die dann letztendlich zu den Gewürzen, wie wir sie kennen, verarbeitet werden.

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Prison Island

Außerdem kann man von Stone Town einen Ausflug nach Prison Island (auch Changuu genannt) machen. Auf Prison Island gibt es zum einen, wie der Name schon sagt, ein altes Gefängnis. Zum anderen kann man sich die vielen dort lebenden, teilweise sehr alten Landschildkröten anschauen, sie füttern und streicheln.

Um auf die Insel zu kommen, muss man vorher keine Tour buchen. Entweder man geht einfach an den Strand von Stone Town (dort, wo das Park Hyatt Hotel ist) und lässt sich zur Insel rüber fahren (dauert ca. 15 Minuten) Man kann aber auch einfach in der Unterkunft nachfragen. Es fahren nämlich auch etwas größere Boote auf die Insel rüber.

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Für jemanden, der noch nie Schildkröten hautnah gesehen kann, kann das ein tolles Erlebnis sein. Allerdings sind wirklich viele Touristen auf der Insel unterwegs und gerade bei den Schildkröten ist es zeitweise ziemlich überfüllt. Ich hatte teilweise das Gefühl in einem Streichelzoo zu sein. Im Nachhinein betrachtet würde ich das nicht noch einmal unterstützen. Sonst ist die Insel sehr schön, aber nichts Außergewöhnliches. 

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